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boo –Der EKZ Cup verlegt sein Rennzentrum von Isikon zum Schützenhaus. Dort erwartet die Biker eine bessere Infrastruktur sowie eine Strecke, die technisch einiges fordert. Lokalmatador Manuel Boog liegt in der Gesamtwertung der Overall-Kategorie derzeit auf dem zweiten Rang. Kann er bei seinem Heimrennen am Sonntag das Leadertrikot erobern?

Während mehr als einem Jahrzehnt wurde der EKZ Cup jeweils Mitte Juni erfolgreich in Isikon durchgeführt. Dabei konnte der Veloclub Hittnau als Organisator stets auf sehr viel Goodwill der Landbesitzer und Anwohner zählen – Voraussetzung, um einen Anlass mit gegen 500 Teilnehmenden überhaupt bewältigen zu können, und dies mitten im Dorfkern!

Mit einem herzlichen Dank an alle Isikerinnen und Isiker, welche in den vergangenen Jahren zum Gelingen der Bike-Rennen beigetragen haben, verabschiedet sich der Anlass nun von der Hittnauer Aussenwacht. Das neue Zuhause ist das Areal rund um das Schützenhaus.

Infrastruktur in Isikon nicht ausbaubar

Auslöser für den Umzug bildet der Umstand, dass die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren stets gewachsen waren, die Infrastruktur aber nicht Schritt halten konnte. Räumlich sind die Möglichkeiten im Zentrum von Isikon klar begrenzt, sanitäre Anlagen mussten als Provisorien bereitgestellt werden. Bei schlechtem Wetter wurden die Konsequenzen deutlich: Akuter Mangel an gedeckten Plätzen in der Festwirtschaft, prekäre Verhältnisse bei den viel zu wenigen Duschen, um die Hauptpunkte zu nennen.

Das Areal Schützenhaus in Verbindung mit der Schulanlage Hermetsbüel hat sich während mehr als zwei Jahrzehnten bei den alljährlichen Radquer-Rennen bestens bewährt. Eine gute Grund-Infrastruktur ist auf dem Renngelände vorhanden und kann mit relativ geringem Aufwand erweitert werden. Garderoben und Duschen im „Hermetsbüel“ vermögen die Bedürfnisse der Fahrerinnen und Fahrer auch bei schlechtem Wetter angemessen abzudecken.

Attraktiv für Fahrer und Zuschauer

Nicht zuletzt eignet sich das Gebiet nicht nur für Radquers; auch fürs Bike kann eine äusserst attraktive Rennstrecke realisiert werden. Die Route führt die Fahrer zunächst ins Gebiet Loch. Nach einer technisch anspruchsvollen Fahrt über den Schlosshügel gilt es, eine weitere Schlaufe am Zimberg zu absolvieren. Die moderne Streckenführung stellt die Bikerinnen und Biker aller Alters- und Leistungsklassen vor grosse Herausforderungen in konditioneller und technischer Hinsicht. Auch für die Zuschauer ist die neue Strecke deutlich attraktiver als jene in Isikon. Dank der Konzeption in Form einer Acht können die Athletinnen und Athleten vom Zielgelände aus mehrmals pro Runde beobachtet werden.

Der organisierende VC Hittnau hat in der Overall-Kategorie ein heisses Eisen am Start. Manuel Boog liegt derzeit in der Gesamtwertung auf dem zweiten Rang, nur zwei Punkte hinter Tower-Sport-Teamkollege Michael Wildhaber. Gelingt es Boog, sich vor Wildhaber zu klassieren, so könnte er sich bei seinem Heimrennen ins Leadertrikot einkleiden lassen. Allerdings hat Boog am Sonntag noch eine zweite Aufgabe zu bewältigen: Er amtet dieses Jahr erstmals als Streckenchef des Anlasses.

Sport und Plausch für alle Altersgruppen

Was den Ablauf des Renntags betrifft, wird das bewährte Format weitgehend beibehalten. Start ist am Morgen um 8.45 Uhr mit der ältesten Nachwuchs-Kategorie „Hard“. Im Lauf des Vormittags werden die Fahrerinnen und Fahrer immer jünger, bis um 13.15 Uhr Kleinsten, die „Pfüderi“, am Start stehen. Start zum Hauptrennen ist um 13.30 Uhr, und ab 15.15 Uhr setzen die Fun-Kategorien den würdigen Schlusspunkt des Renntags. Das detaillierte Rennprogramm sowie weitere Informationen zum Anlass sind unter www.ekz-cup.ch zu finden.

Da der Anlass Startgelegenheiten für alle Altersgruppen bietet, eignet er sich hervorragend für sportliche Familien. Entsprechend ist auch das attraktive Rahmenprogramm ausgerichtet, das für Gross und Klein etwas bietet. Aber auch alle weniger „Bike-Angefressenen“ sind herzlich eingeladen, am Sonntag, 21. Juni beim Schützenhaus Hittnau vorbeizukommen und die tolle Atmosphäre zu geniessen.