Der Tourenleiter Eddy Märki hat die Teilnehmer in der Ausschreibung gewarnt, der Aufstieg zum Furkajoch habe es in sich. Und so war es auch. Jeder der fünfzehn Teilnehmer-innen hatte oben auf dem Kulminationspunkt seine individuelle Leidensgeschichte vom knüppelharten aber landschaftlich wunderschönen Aufstieg zu erzählen. Der Pass am Vorarlberg wurde von allen krass unterschätzt 

 

 

und viele mussten einen für sie ungewohnten Zwischenstopp einlegen. Bis zur Unterkunft, dem Hotel Adler in Au, an der Bregenzer Ach waren zum Glück keine Höhenmeter mehr zu bezwingen und die von der Anfahrt von Hittnau geschundenen Beinmuskeln konnten mit der Regeneration beginnen.

Am zweiten Tag machte die eine Gruppe eine Dreipässfahrt. Mit dem Hochtannberg-, dem Flexenpass und dem Faschinajoch waren drei knackige, verkehrsarme Alpenpässe zu bezwingen. Im letzten Aufstieg wurden die Hobbysportler noch einmal hart geprüft. Ein kräftiges Berggewitter entlud sich über sie. Doch ähnlich dem Vortag mal oben angekommen, war das Hotel in Au ohne Kraftanstrengung zu erreichen. Die zweite Gruppe, die eine Runde im Bregenzerwald machte, erwischte das Sommergewitter nur ein paar Pedalumdrehungen vor der Unterkunft. Das reichte jedoch, um ebenfalls klatschnass zu werden. Doch der guten Stimmung in den Gruppen tat diese Wettereinlage keinen Abbruch. Die Schlussetappe führte die beiden Gruppen dann via Bödele, Bodensee zurück nach Hittnau. Während der Mittagsrast am Arboner Quai wagten sogar ein paar einen Sprung in den kühlenden Bodensee.

Die Tour forderte nicht nur die Radelnden sondern auch die beiden treuen Begleiter Heinz Ruf und Ruedi Buchs, die beide Gruppen zu betreuen hatten. Doch die beiden Routiniers machten dies wiederum meisterhaft.

Das Wetter war den Hobbyfahrern gut gesinnt, das Hotel komfortabel und die Verpflegung super. Eine weitere unfallfreie, erlebnisreiche und gut organisierte VC Hittnau Tour ist passé. Die Daheimgebliebenen werden sicherlich die eine oder andere lustige Geschichte noch erzählt bekommen.