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boo – Das erste Rennen auf der neuen EKZ-Cup-Strecke endete gleich mit einem Heimsieg: Til Steiger vom VC Hittnau dominierte das Rennen der Kategorie Hard klar. Die garstigen Witterungsbedingungen bildeten nicht nur für die Fahrer, sondern vor allem auch für die neue Strecke einen Härtetest.

Bikestrecken mit einem hohen Singletrail-Anteil zeichnen sich bei Regen durch eine charakteristische Eigenschaft aus: viel Matsch. Das war bei der neuen Strecke bei Schützenhaus, Schlosshügel und Zimberg am Sonntag, 21. Juni nicht anders. Trotzdem waren die Rückmeldungen aus Fahrerkreisen überwiegend positiv. Und so lautete am Ende des Tages das Fazit des neuen Streckenchefs Manuel Boog: „Der Parcours hat sich auch beim heutigen Dauerregen grösstenteils gut bewährt. Mit Ausnahme der Schlussabfahrt, dort wurde es prekär – da müssen wir uns für nächstes Jahr etwas einfallen lassen“.

Strassenfahrer Steiger auch auf dem Bike stark

Den Auftakt zum Renntag bildete frühmorgens die älteste Nachwuchskategorie „Hard“. Mit am Start vom Veloclub Hittnau: Til Steiger, der sich diese Saison auf der Strasse als Seriensieger etabliert hat. Und Steiger zeigte, dass er auch auf dem Bike nichts anbrennen lässt. Von Beginn an ganz vorn mit dabei, liess er seine letzten Gegner etwa bei Rennhälfte stehen und fuhr ungefährdet dem Tagessieg entgegen. Ein VCH-Sieg bei der Strecken-Premiere: Was kann man sich als Organisator noch mehr wünschen?

Der Wetterbericht hatte für den Verlauf des Vormittags ein Nachlassen der Niederschläge in Aussicht gestellt, doch davon war nichts zu spüren. So wurde die Strecke je länger, je matschiger. Doch die Nachwuchskategorien schien das wenig zu beeindrucken, und erstaunlicherweise konnte eine ähnliche Anzahl von Nachmeldungen verzeichnet werden, wie bei früheren Austragungen bei schönem Wetter – nahezu 100 waren es.

Einsatz als Streckenchef: Keine optimale Rennvorbereitung

Nochmals Spannung aus Hittnauer Sicht versprach das Hauptrennen: Mit dem Elite-Fahrer Manuel Boog stand auch gleich der neue Streckenchef am Start. Und als zweiter im Gesamtklassement, mit nur zwei Punkten Rückstand auf Leader Michael Wildhaber, war die Eroberung des Leadertrikots beim Heimrennen ein nicht unrealistisches Ziel. Der lange Arbeitseinsatz am Vortag sowie auch am Morgen des Renntags war für Boog allerdings alles andere als eine optimale Rennvorbereitung, und er musste diesen Voraussetzungen Tribut zollen. Er konnte das Anfangstempo der Spitze nicht mitgehen, drehte aber ab Rennhälfte zunehmend auf, realisierte in der letzten der fünf Runden die schnellste Zeit und eroberte sich so den etwas undankbaren vierten Rang.

„Umzug hat sich bewährt“

OK-Präsident Raphael Kocher zieht eine durchwegs positive Bilanz – vom Wetter einmal abgesehen natürlich. „Wir hatten 427 Teilnehmer, das ist gut, auch verglichen mit den Vorjahren“. Der Umzug von Isikon zum Schützenhaus habe sich bewährt. Natürlich gebe es nach der ersten Durchführung in einigen Detail noch Optimierungspotential, aber: „Das Ziel ist klar: Wir wollen auch für die nächsten Jahre daran festhalten“, so Kocher. Hoffentlich mit etwas weniger Matsch!

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