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Madison, das Zweier-Mannschaftsfahren bekannt von den Sixdays, ist eine Disziplin, die den Schweizern behagt. Die Youngsters Nico Selenati und der Hittnauer Lukas Rüegg zeigten dies eindrücklich mit dem vierten Platz an den U23 Bahn Europameisterschaften im italienischem Montichiari. 

 

Lukas Rüegg war für die Mannschaftsverfolgung, das Punktefahren und das Madison selektioniert. Ein hartes Programm für den 19 jährigen Elitefahrer.

In der Mannschaftsverfolgung (Simon Brühlmann, Gino Mäder, Martin Schäppi und Lukas Rüegg) blieb der Schweizervierer leider hinter den Erwartungen. Zwei Teamkollegen hatten sich noch nicht komplett vom Höhentrainingslager regeneriert und die notwendige Schnelligkeit war nicht abrufbar. Das Team kam nie richtig auf Touren. Am Schluss stoppten die Uhren nach 4:08.614 min.  Mit dieser Zeit waren das Quartett auf Platz Neun. 

Bereits am folgenden Tag stand Lukas Rüegg im Punktefahren über 160 Runden wieder am Start. Das Rennen wurde ausserordentlich schnell angegangen. Lukas‘ Beine waren noch matt von der Mannschaftsverfolgung. Er sah sich ausserstande Akzente zu setzen. Er meinte, er sei froh gewesen, als das Rennen vorbei war und er ohne Verlustrunde davon kam. Platz 13 mit fünf Wertungspunkten war die Ausbeute. Es war ein Rennen, das er im Kopf schnell abhaken musste, um sich auf das Madison am Schlusstag zu konzentrieren. 

Neues Rennen, neues Glück, so startete er zusammen mit Nico Selenati, der im Scratch bereits eine Bronzemedaille gewann, zur Madison. Die Startliste war dotiert mit Topteams die das Madisonfahren beherrschen. Die beiden fuhren ab der ersten Runde wachsam. Sie liessen nichts anbrennen. Nach gut 30 Runden konnten sich das Schweizer Duo zusammen mit den Russen und den Polen absetzen und einen Rundengewinn realisieren. Eine Medaille schien in Griffweite. Kurz darauf konnten die Franzosen ebenfalls eine Gewinnrunde einfahren. Vor der letzten Wertung war die Aufgabe klar. Die Polen galt es zu schlagen, wollte man den dritten Zwischenrang in eine Medaille ummünzen. Doch die Polen spielten da gar nicht mit. Sie gewannen die Schlusswertung und nahmen den beiden Zürcher Oberländern kurz vor Schluss den Podestplatz weg. Somit mussten Rüegg/Selenati sich nach 160 Runden mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Die erste Enttäuschung nach der Zieldurchfahrt verflog rasch. Die beiden dürfen Stolz sein, so arrivierten Nationen wie die Italiener, die Briten und die Belgier geschlagen zu haben. 

Resultate: http://jreuropean2016.veloresults.com/